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Vorab ist aufgefallen, dass keine neuen Kinder über die Grenze gekommen sind, insoweit also die Berichte über angebliche Übergriffe in Myanmar gegenüber Minderheiten sich wohl nicht auf die Gruppe der KAREN bezogen haben können. Dies macht uns hoffnungsvoll, dass sich die Zustände im Ursprungsland der Kinder langsam wohl bessern und nicht mehr mit dramatischen Fluchtaktionen zu rechnen sein wird. 
 
Weiter konnte festgestellt werden, dass alle Kinder in guten psychischer und physischer Verfassung sind. 
Alle Kinder geniessen entweder externe oder in den Camps interne Schulbildung und machen in Englisch Fortschritte.
Weder war eine spontane individuelle medizinische Hilfe erforderlich noch herrschte akuter Nahrungsmangel.
Die Grundbedürfnisse der Kinder konnten in dem Schul-Camp PalaU durch das Einrichten unseres nachhaltigen „Bauernhofes“ gedeckt werden. 
 
In den anderen Boarder-Camps haben die von uns eingerichteten Solar-Wasserversorgungen zu zwei ganz großen Erfolgen geführt: 
- die hygienische und damit auch die gesundheitliche Situation der Kinder hat sich massiv verbessert. 
- die eingerichteten Bewässerungsanlagen haben die Anbaufläche teilweise bis zu verdreifachen lassen. 
Die Kinder haben enorm an Motivation dazu gewonnen, ihr ihnen zugewiesenes Stück Land zu bewirtschaften, seit sie nicht mehr eimerweise Wasser schleppen müssen. Es war dem Vorstand eine Freude anzusehen, wie die Kinder ihre einzelnen Beete mit Hingabe vorstellten und von ihren Pflanzerfolgen berichteten.
 
Mit der Errichtung von Toilettenhäuschen und dem optischen und farblichen Gestalten der Gemeinschaftsräume in den einzelnen Camps steigerte sich auch die Bereitschaft der Kinder, selbst ordnungsliebend zu gestalten.
Als Resume konnte der Vorstand feststellen, dass den Kindern eine angemessene nachhaltige Umgebung bereitet werden konnte.
 
Allerdings musste der Vorstand auch akzeptieren, dass die vom Ministerium angekündigte Anerkennung der Flüchtlingskinder und die in Aussicht gestellten Versprechungen, die Kinder mit Pässen zu versehen, keinen Schritt weiter gebracht werden konnte. Mit Nachdruck wird sich der Verein, nachdem inzwischen das Trauerjahr um den verstorbenen König und die Zeit der Lähmung in Thailand abgelaufen ist,  nunmehr auch dieses Problems annehmen.
 
Schwer ist es dem Vorstand gefallen, den genauen Tierbestand zu erfassen und zu erfahren, welche Tiere den größten nachhaltigen Nutzen bringen. Der Gemüse- und Obstanbau erscheint für die Versorgung eines Dorfes elementarer zu sein. Insoweit wird der Vorstand den Mitgliedern und Spendern in Zukunft vorschlagen, mehr in die Versorgung mit Solar-Energie, Wasserversorgung und Filteranlagen zu investieren. Für den Vorstand ist es insoweit auch einfacher, den jeweiligen Verbleib und die entsprechende Zweckzuweisung der verwendeten Spenden zu kontrollieren.
 
Selbstverständlich bleibt dem Verein die medizinische Notfallversorgung und das Auffangen von unvorhergesehenen Ereignissen ( zB Epidemien, Hochwasser, etc) sowie die Bildung und Erziehung der Kinder ein ganz wichtiges Anliegen.
 
Und natürlich wird auch nicht die kindliche Seele vergessen: zu Weihnachten wird der Verein wieder zu Spenden für Kindergeschenken aufrufen und diese an die Kinder verteilen. Jedes Lächeln der Kinder zählt!

 

 

 

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